Fragen und Antworten zum Brunata Connect Funksystem

Die häufigsten Fragen zur Funkablesung

Wenn die Verbrauchs- und Diagnosedaten per Funk erfasst werden, müssen Wohnungseigentümer und Mieter zum Zeitpunkt der Ablesung nicht mehr zu Hause sein. Sie brauchen weder den Schlüssel beim Nachbarn zu hinterlassen, noch einen Urlaubstag zu nehmen. Trotzdem kann man seinen Verbrauch weiterhin einfach kontrollieren. So zeigen beispielsweise elektronische Heizkostenverteiler die verbrauchten Einheiten klar auf dem Display an.

Warum lohnt sich die Funkablesung für Vermieter und Verwalter?

Indem sie auf die Funkablesung mit Brunata Connect umstellen, erhöhen Vermieter und Verwalter den Komfort für ihre Bewohner. Doch auch sie selbst haben weniger Aufwand. Zum Beispiel müssen sie beim Auszug eines Mieters keine Zwischenablesung mehr organisieren: Weil das Funksystem die letzten Monatsendwerte speichert, kann Brunata Minol im Zuge der Jahresablesung auch sämtliche Zwischenwerte erfassen. Mit Hilfe des eMonitorings können Vermieter und Verwalter den Energieverbrauch und die Kosten ihrer Immobilien laufend überblicken und optimieren.

Welche Messgeräte sind für eine Funkablesung geeignet?

Elektronische Heizkostenverteiler, Wärmezähler, Warm- und Kaltwasserzähler können manuell und per Funk ausgelesen werden. Auch Hauszähler, beispielsweise für Gas, Strom oder Fernwärme, lassen sich integrieren. Lediglich Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip sind nicht für die Funkablesung geeignet.

Benötige ich als Vermieter das Einverständnis der Mieter, wenn ich auf eine Funkablesung umstellen möchte?

Nein, das Einverständnis der Hausbewohner ist grundsätzlich nicht erforderlich. Auch der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Mieter den Einbau von modernen funkbasierten Ablesegeräten dulden müssen (BGH-Urteil vom 28.9.2011 Az. VIII ZR 326/10). In der Begründung heißt es, eine Duldungspflicht ergebe sich aus § 4 Abs. 2 Satz 1 der Heizkostenverordnung (HKVO). Auch nach § 554 Abs. 2 BGB müsse der Mieter Maßnahmen, die der Verbesserung der Mietsache dienen, hinnehmen. Der Einbau funkbasierter Ablesegeräte stelle grundsätzlich eine Wohnwertverbesserung dar, da die Räume zum Zwecke der Ablesung nicht mehr betreten werden müssen.

Sind die gefunkten Messwerte manipulationssicher?

Ja. Die Funkdaten der Messgeräte werden nach dem bewährten GFSK-Modulationsverfahren übermittelt, das auch bei Bluetooth, DECT und W-LAN verwendet wird. Ohne Kenntnis der Verschlüsselung können die Funkdaten nicht von Fremden ausgelesen werden.

Wie groß ist die Funkbelastung?

Im Vergleich zu anderen im Haushalt üblichen Funkgeräten, liegt die Sendeleistung funkender Heizkostenverteiler, Wasserzähler und Rauchwarnmelder - je nach verwendetem System - zwischen 10 bis 25 Milliwatt (mW). Ein handelsübliches schnurloses DECT-Telefon sendet mit ca. 100 bis 200 mW, ein Mobiltelefon mit 1.000 bis 2.000 mW. Zudem ist die Sendedauer von Brunata Connect Messgeräten und Rauchwarnmeldern mit typischerweise maximal 1,5 Sekunden sehr kurz.

Mehr dazu im Brunata Minol informiert: Funkauslesung in der Wohnung

Wie kann ich als Bewohner bei Funkablesungen meinen Verbrauch kontrollieren?

Funk-Heizkostenverteiler haben ein elektronisches „Gedächtnis“. Sie speichern die Endwerte der letzten 18 Monate und die Stichtageswerte der letzten beiden Abrechnungen. Mit Hilfe eines Lichtimpulses (Taschenlampe) können die Bewohner diese Werte auf dem Display aufrufen. Zusätzlich stehen alle per Funk abgelesenen Werte auf der Heizkostenabrechnung.

Welche Werte werden bei der Funkablesung ausgelesen?

In den Funk-Messgeräten sind die Verbrauchswerte der letzten zwei Abrechnungsperioden gespeichert. Außerdem sind bis zu 19 Monatsendwerte verfügbar.

Wie funktionieren Zwischenablesungen?

Ein großer Vorteil des Funksystems ist, dass beim Bewohners keine Vor-Ort-Ablesung der Verbrauchswerte mehr stattfinden muss. Durch die Funk-Messtechnik wird der Verbrauch von Monatsmitte und Monatsende übertragen. Damit lassen sich die Kosten gerecht zwischen Vor- und Nachmieter aufteilen.

Gibt es Einschränkungen für den Einsatz von Funkgeräten?

Wenige. Nur extreme bauliche Gegebenheiten, wie Stahlbeton im Kellerbereich oder Metalltüren, können die Übertragung der Funksignale stören. Deshalb prüfen die Brunata Minol Techniker vor der Installation eines Funksystems vor Ort die Übertragungssicherheit.

Was geschieht, wenn ein Funkgerät nicht erreichbar ist?

Die Erfassungsquote bei funkenden Messgeräten ist in der Regel vollständig. Sollte dennoch ein Gerät ausfallen oder eine Übertragung unterbrochen sein, wendet Brunata Minol die in der Heizkostenverordnung vorgegebenen Schätzverfahren an.

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