Cloud-to-cloud - cloud2cloud Datentransfer

Minol stellt die unterjährige Verbrauchsinformation entweder in eigenen Anwendungen bereit – oder überträgt sie direkt in bestehende Mieterportale und Abrechnungslösungen der Kunden.

Die unterjährige Verbrauchsinformation (uVI) gehört für viele Immobilienverwalter und -gesellschaften inzwischen zum Alltag. Wer Heiz- und Warmwasserkosten abrechnet, muss seine Mieter regelmäßig über ihren aktuellen Verbrauch informieren – vorausgesetzt, die Liegenschaft ist mit fernauslesbarer Messtechnik ausgestattet. Und das wird bald Standard: Spätestens Ende 2026 müssen alle Bestandsgebäude entsprechend nachgerüstet sein.

Damit die Daten unkompliziert bereitgestellt und weiterverarbeitet werden können, bietet Minol zwei praxisnahe Lösungen an:

[Variante A:] Das Kunden-Portal Minol direct ermöglicht Vermietern und Verwaltern einen schnellen, intuitiven Zugriff auf die Verbrauchswerte im sogenannten eMonitoring. Außerdem können sie jedem Hausbewohner Rechte zur Dateneinsicht erteilen und so einen geschützten Zugriff auf die individuellen Verbrauchsinformationen ermöglichen – wahlweise per Webbrowser oder mithilfe der Minol App, die erweiterte Funktionen bietet.

[Variante B:] Für Vermieter und Verwalter mit einer eigenen Mieter-App oder Plattformlösung kann der Datenaustausch automatisiert über eine Cloud-to-Cloud-Schnittstelle erfolgen. Hierbei werden die Messdaten direkt, ganz ohne manuellen Eingriff, von der Minol-Cloud in die hauseigene Verwaltungssoftware übertragen. So gelangen die Werte schnell, sicher und nahtlos in bestehende Systeme wie Mieterportale oder Abrechnungsprogramme.

Cloud-to-Cloud-Datentransfer: Datenübertragung unterjährigen Verbrauchsinformation

Wie gelangen Verbrauchsdaten ins System?

[Schritt 1:] Fernauslesbare Messgeräte übertragen die Verbrauchswerte von Wasserzählern, Wärmezählern und Heizkostenverteilern per Funk mit LoRaWAN® (Long Range Wide Area Network) an ein zentrales Gateway im Gebäude. Dieses sendet die Daten automatisiert und DSGVO-konform direkt in die Minol Cloud. Dort werden die Informationen für die weitere Nutzung bereitgestellt. Jedes Messgerät verfügt über eine Identifikationsnummer, mit der die Werte den richtigen Liegenschaften zugeordnet werden können.

[Schritt 2, Variante A:] Innerhalb der Minol-Landschaft werden die empfangenen Verbrauchswerte übersichtlich aufbereitet und können von den Bewohnern sowohl per Webbrowser über das Kunden-Portal im eMonitoring oder mit Hilfe der Minol App abgerufen werden. Dank übersichtlicher Schaubilder erhalten Mieterinnen und Mieter einen schnellen Überblick über ihr Verbrauchsverhalten und weitere hilfreiche Informationen.

[Schritt 2, Variante B:] Bevorzugen Vermieter und Verwalter eigene Systeme für die Ausspielung der Verbrauchswerte, erfolgt die Datenübertragung über eine Cloud-to-Cloud-Schnittstelle. Die Anbindung basiert auf dem vom Bundesverband für Energie- und Wasserdatenmanagement e. V. entwickelten bved-Standard-Webservice, der besonders hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt. Die Verbrauchsdaten werden dabei strukturiert im JSON-Format bereitgestellt und lassen sich unkompliziert in die individuellen Anwendungen integrieren.

Neue Version verfügbar

Die aktuelle Version 1.2.1 des Minol Cloud-to-Cloud-Webservices bietet zahlreiche Erweiterungen, die besonders für die Qualitätssicherung hilfreich sind:

Übersicht aller Liegenschaften im Minol-Bestand, inklusive:

  • Letzter verfügbarer Monat der uVI
  • Zeitpunkt, seit dem Daten vorliegen
  • Hinweise zu fehlender Funktechnik
  • Hinweise zu Verträgen zum Datenabruf

Detaillierte Informationen zu Verbrauchsdaten:

  • Aufgeschlüsselt nach Heizenergie, Warm- und Kaltwasser
  • Hinweise zu Schätzwerten

Das Ergebnis: bessere Steuerung, weniger Rückfragen von Mietern und mehr Überblick, vor allem bei größeren Immobilien-Portfolios.

Fazit: Digitale Datenübertragung. Prozesse mit Substanz.

Gebäude sind längst mehr als Konstruktionen aus Beton und Ziegel. Sie sind wahre Datenquellen. Verbrauchswerte für Wärme und Wasser oder andere Sensordaten liefern wertvolle Informationen für die digitale Gebäudeverwaltung. Mit der richtigen Technologie lassen sich diese Daten in nützliche Anwendungen für Bewohner und Verwalter umwandeln.

Cloud-to-Cloud-Lösungen bilden dabei die ideale Grundlage: Sie ermöglichen effiziente Abläufe, sorgen für mehr Transparenz und leisten so einen Beitrag zur Energieeffizienz in der Wohnungswirtschaft. Denn Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie entfaltet ihren Wert dort, wo sie alltägliche Prozesse vereinfacht, gesetzliche Anforderungen automatisiert erfüllt und sich reibungslos in bestehende Systemlandschaften integriert.

Kurz gesagt: Mit Minol wird die unterjährige Verbrauchsinformation nicht zur Pflichtaufgabe, sondern bietet echten Mehrwert in Sachen moderne, digitale Gebäudeverwaltung – und das ohne nennenswerten Aufwand.

Autor

lesewert 1/2025

Kundenmagazin lesewert | Ausgabe 2025

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