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Verbrauchs- und Kostendaten für Heizöl, Erdgas und Fernwärme

Jährlich erstellt Brunata Minol für hunderttausende Haushalte in Deutschland Abrechnungen für Heiz­ung und Warmwasser. Nach jedem Abrechnungsjahr extrahiert Brunata Minol für die hauptsächlich in Deutschland verwendeten Heiz­medien Erdgas, Heizöl und Fernwärme den durchschnittlichen Ver­brauch und die durch­schnitt­lichen Kosten für Heiz­ung und Warmwasser. Daraus entstehen die Statistiken zur Wärmekostenabrechnung 2024/2025.

Bitte beachten Sie, dass es sich hier um Durch­schnitts­werte aus dem kompletten von Brunata Minol ab­gerechneten Gebäude­bestand handelt. Darin sind unmodernisierte Altbauten genau so enthalten, wie neueste Gebäude mit aktuellster Heiztechnik.

Statistiken zur Wärmekostenabrechnung 2024/2025:

Durchschnittlicher Heizölverbrauch 2024/2025

Statistiken zur Wärmekostenabrechnung 2024/2025

Durchschnittlicher Erdgasverbrauch 2024/2025

Statistiken zur Wärmekostenabrechnung 2024/2025

Durchschnittlicher Fernwärmeverbrauch 2024/2025

Statistiken zur Wärmekostenabrechnung 2024/2025

Digitalisierung als Hebel für mehr Energieeffizienz

Der deutsche Gebäudesektor soll spätestens 2045 klimaneutral wirtschaften. Obwohl sein Anteil an den Treibhausgasemissionen weiterhin bei rund einem Drittel liegt, ist ein rückläufiger Trend erkennbar. Entscheidend für das Erreichen der Klimaziele ist ein bewusster und datenbasierter Umgang mit Energie. Genau hier setzt die novellierte Heizkostenverordnung (HKVO) an: Vermieter müssen bis Ende 2026 flächendeckend fernauslesbare Messsysteme installieren und ihren Mietern monatlich eine unterjährige Verbrauchsinformation (uVi) zur Verfügung stellen. Diese Transparenz versetzt Nutzer in die Lage, ihren Verbrauch kontinuierlich nachzuvollziehen, Einsparpotenziale zu erkennen und Energiekosten gezielt zu senken – ein zentraler Baustein für nachhaltigeres Wohnen.

Eine aktuelle Erhebung des VDIV unter etwa 340 Immobilienverwaltungen zeigt, dass die technische Grundlage bereits vielfach vorhanden ist. Demnach verfügen 58,1 Prozent der verwalteten Wohnungseigentümergemeinschaften sowie 61,3 Prozent der Mietobjekte über fernablesbare Messtechnik. Die regelmäßige Bereitstellung der uVI bleibt jedoch deutlich dahinter zurück: Nur 31,5 Prozent des WEG-Bestands und 39,1 Prozent der Mietwohnungen erhalten diese Informationen bislang kontinuierlich. Das verdeutlicht, dass das Instrument noch nicht konsequent genutzt wird. Als wesentliche Hemmnisse nennen die befragten Verwaltungen vor allem den Aufwand bei der Datenaufbereitung, Herausforderungen in der Kommunikation sowie technische Umsetzungsfragen.

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