Connect now.
Bereit für alles, was zählt.
Mit Minol Connect, dem Funksystem.

Minol Connect ist die perfekte Lösung für alle, die von den Vorteilen eines klassischen Funksystems und gleichzeitig von der hohen Qualität der Minol Abrechnung profitieren wollen. Aber mehr noch. Minol Connect liefert die ideale technologische Basis für den Einstieg in den digitalen Wandel: Minol Connect ist eine smarte und offene Funklösung. Minol Connect ist Zukunft.

Weltweit etabliert

Weltweit etabliert

Basiert auf einem drahtlosen Funknetzwerk und verwendet den weltweit etablierten und offenen Übertragungsstandard LoRaWAN™. Dadurch können Minol Messgeräte smart untereinander vernetzt werden. Darunter solche für Wärme, Warm- und Kaltwasser, aber auch Minol Rauchwarnmelder sowie Hauszähler für Gas, Strom und Öl. Grundsätzlich ermöglicht eine hohe Gebäudedurchdringung die optimale Erreichbarkeit aller Endgeräte zur Fernauslesung.

Weltweit etabliert

Perfekt vernetzt

Mit LoRaWAN™ lassen sich weitere Endgeräte oder Anwendungen in das System einbinden, die diesen Übertragungsstandard unterstützen. So z. B. Smart-Home-Anwendungen wie Temperatur- und Feuchtesensoren oder Energieeinsparlösungen.

Weltweit etabliert

Intelligent verwaltet

Minol Connect ist eine intelligente, sichere und ortsunabhängige Cloud-Lösung zur einfachen Datenverwaltung. Sie ist die Basis für die Minol Connect Smart Services wie das eMonitoring oder die unterjährige Verbrauchsinformation (Mieterportal). Darüber hinaus ermöglicht Minol Connect auch Verwaltern und Eigentümern den Zugriff auf ihre Daten via Cloud-Anwendungen bzw. Schnittstellen.

Weltweit etabliert

Sicher verschlüsselt

Mit dem Übertragungsstandard LoRaWAN™ werden Daten mit Hilfe des Standards AES128 sicher verschlüsselt (Ende-zu-Ende-Datenverschlüsselung). Der Cloud-Server befindet sich in Deutschland und unterliegt dem deutschen Recht.

Wichtige Vorteile eines Funksystems:

  • Die Bewohner müssen nicht zuhause sein. Terminabsprachen für Jahresablesungen entfallen komplett.
  • Stichtagsgenaue Verbrauchsmessung auch bei Nutzerwechsel. Keine kostenpflichtige Zwischenablesungen beim Auszug eines Bewohners.
  • Alle Messstellen für die Verbrauchserfassung werden erreicht. Der Wegfall von Schätzungen erhöht die Qualität der Abrechnung.

Minol Broschüre: Minol Connect Funksystem. Zukunftssicher vernetzt.

 
Geräte im Minol Connect Funksystem:

Wasserzähler

Heizkostenverteiler

Wärmezähler

Rauchwarnmelder

Funkmodul zur Integration weiterer Zähler

Jetzt umrüsten auf das Minol Connect Funksystem und ohne Zusatzkosten die Basis für den digitalen Einstieg schaffen!

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Darauf können Sie jetzt schon zählen:

Mit Minol Connect profitieren Sie nach wie vor von sämtlichen Leistungen der Minol Heiz- und Betriebskostenabrechnung sowie dem Minol Rauchwarnmelder-Service. Hinzu kommen weitere wertvolle Services:

eMonitoring für Verwalter und Eigentümer
Kontinuierliches eMonitoring mit grafisch aufbereiteten Analysen und Auswertungen über den Verbrauch pro Liegenschaft bzw. Nutzeinheit oder Gerät über mehrere Jahre hinweg.

Unterjährige Verbrauchsinformation für Mieter und Wohnungseigentümer
Über das Mieterportal oder per App können Mieter und Wohnungseigentümer monatlich grafisch aufbereitete Auswertungen über ihren aktuellen Verbrauch einsehen. Die unterjährige Verbrauchsinformation von Minol erfüllt schon heute die Anforderungen der geplanten Richtlinie Energy Efficiency Directive der Europäischen Union (EED, Artikel 9 bis 11 – Pflicht für funkende Erfassungsgeräte in Neubauten ab 2020). Die EED-Richtlinie soll im Sommer 2018 in Kraft treten.

Prozessoptimierte Betriebskostenabrechnung
Die prozessoptimierte Lösung Minol ProBeko® entlastet Verwalter und Vermieter durch intelligenten Datentausch und Integration der Minol Heizkostenabrechnung in ihrer Betriebskostenabrechnung.

Zukunftsmusik? Von wegen!

Die Verwendung des weltweit etablierten Übertragungsstandard LoRaWAN™ erlaubt die Erweiterung der Gebäudeausstattung mit LoRaWAN™ fähigen Endgeräten bzw. Sensorik sowie mit intelligenten Services, wie z. B. Smart-Home-Anwendungen. Zudem ist die weitere Optimierung und Automatisierung der Verwalterprozesse rund um die Verbrauchsabrechnung möglich.
Schließlich werden Funknetzwerke mit LoRaWAN™-Übertragungsstandard bereits heute für die Entwicklung von Smart-City Lösungen eingesetzt. Das heißt: Mit Minol Connect legen Sie den Grundstein dafür, dass Ihre Liegenschaften in eine zukunftsfähige Smart City eingebunden werden können.

Mögliche Anwendungsszenarien in der Minol Connect Welt

Einmal investieren, dauerhaft profitieren:

Die Investitionen in die vielseitige Minol Connect Mess- und Systemtechnik erfordert eine einmalige, geringinvestive Umrüstung für die Zukunft. Durch die Installation des neuen Funksystems gehen Sie den ersten Schritt in Richtung Digitalisierung. Und wenn Sie die Messtechnik bei Minol mieten, sind die Mietgebühren zudem voll umlagefähig. Vermieter und ihre Nutzer erhalten also einen hohen Gegenwert durch eine verbesserte Abrechnung, moderne Cloud-Anwendungen, Monitoring des Verbrauches, verbesserte Servicezeiten, erhöhte Sicherheitsstandards und nicht zuletzt reduzierte Abrechnungskosten im Vergleich zur Abrechnung mit konventionellen Geräten.

Die Minol Connect Technologie

Minol Connect basiert auf der LPWAN-Technologie und ist der einfache Weg ins Internet der Dinge (IoT - Internet of Things). Diese webbasierte Lösung ist auch für die Immobilienwirtschaft bestens geeignet, denn sie vernetzt Messgeräte für Wärme, Warm- und Kaltwasser sowie Rauchwarnmelder und übermittelt die erfassten Daten über Gateways an eine IoT-Plattform, die Minol-Cloud, wo sie für unterschiedliche Services zur Verfügung stehen.

Die smarte und praxisnahe Lösung Minol Connect wird damit zur zukunftssicheren Basis für die Immobilienbewirtschaftung. Sie ist bereit für zahlreiche weitere Endgeräte und Services rund um Immobilien und ihre Bewohner.

 

Minol Broschüre: Minol Connect Funksystem. Zukunftssicher vernetzt.

Funkablesung der Messausstattung und Ferninspektion der Rauchwarnmelder mit Minol Connect

Wissenswertes rund um die Minol Connect Technologie

Was bedeutet IoT?

Der Begriff „Internet der Dinge“ (engl. „Internet of Things“ oder kurz IoT) beschreibt die Vernetzung „intelligenter“ Objekte, die beispielsweise in Städten, in Industrieanlagen, an öffentlichen Orten oder auch in privaten Haushalten installiert sind. Diese können per Funk mittels Sensoren ausgelesen werden oder aber sie führen per Funk mit Hilfe von Aktoren eine Aktion aus. Zu den ersten IoT-Anwendungsbereichen gehört bei Minol die Erfassung von Messwerten. Aber auch industrielle Prozesssteuerungen, Paketverfolgungen, Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme für Automobile und intelligente Energiesteuerungstechniken gehören schon heute zu den bekanntesten IoT-Anwendungsbereichen.

Wofür stehen LoRa und LoRaWAN?

LoRa steht für „Long Range“, also eine hohe Reichweite. Die gleichnamige LoRa Alliance ist eine Non-Profit-Organisation, deren Mitglieder – darunter die Minol-ZENNER-Gruppe – sich zum Ziel gesetzt haben, einen offenen LPWAN-Kommunikationsstandard für das Internet der Dinge zu etablieren. Der Markenname des Übertragungsstandards ist LoRaWAN™ (Long Range Wide Area Network). Die Mitglieder der LoRa Alliance treiben den Ausbau des Netzes in vielen Ländern Europas, in den USA, in Südafrika und Teilen von Asien aktiv voran und tauschen ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus.

Was heißt LPWAN?

LPWAN ist die Abkürzung für „Low Power Wide Area Network“ und beschreibt ein drahtloses Funknetz mit großer Reichweite und niedrigem Energieverbrauch. Das LPWAN-Protokoll ist bidirektional, kann also senden und empfangen. Damit ist eine zuverlässige Nachrichtenübertragung möglich. Eine Bestätigung vom Empfänger signalisiert dem Sender, dass die Daten vollständig angekommen sind.


LPWAN verbindet verschiedene Objekte, die mit einem entsprechenden Chip ausgestattet sind. Diese Endgeräte benötigen für den Datenaustausch per LPWAN nur eine geringe Bandbreite und Leistung. Dadurch verbrauchen sie wenig Energie und können lange mit einer Batterie auskommen. Damit ist LPWAN eine geeignete Übertragungstechnologie für das Internet der Dinge. Der Standard gewährleistet zudem eine Kompatibilität mit LoRaWAN™-Netzwerken auf der ganzen Welt.

Wozu werden Minol Connect Gateways benötigt?

Ein Gateway, auch als Modem oder Zugangspunkt bezeichnet, empfängt und sendet alle LoRaWAN™-Daten der Geräte, wandelt sie in Datenpakete um und übermittelt sie an den Cloud-Server.
Der beste Montagepunkt für ein Gateway befindet sich an der höchsten Stelle innerhalb des Gebäudes. Sollte es nicht anders machbar sein, sind auch Kellerräume geeignet. Ein Gateway benötigt, ähnlich wie ein DSLModem oder WLAN-Router, nur wenig Platz. Voraussetzung für die Montage ist eine Netzsteckdose mit Dauerstrom.

Wieviel Minol Connect Gateways werden benötigt?

Wie viele Gateways erforderlich sind, hängt von den örtlichen Bedingungen ab, wie beispielsweise der Gebäudegröße und der Stockwerksanzahl. Im Regelfall wird je Gebäude oder Gebäudegruppe lediglich ein Gateway installiert.

Was passiert bei einem Stromausfall am Minol Connect Gateway?

Minol Connect Endgeräte sind mit Langzeitbatterien ausgestattet, die von möglichen Netzstromausfällen nicht betroffen sind. Weil die Datenübertragung zwischen Endgeräten, Gateway und Cloud jeweils sofort erfolgt und im Gateway selbst keine Daten gespeichert werden, spielt ein kurzfristiger Stromausfall am Gateway für den Datenerhalt selbst keine Rolle. Die Daten in der Cloud werden mehrfach gesichert und stehen auch bei zeitweise ausgefallenem Gateway zur Verfügung. Sobald die Stromversorgung wieder sichergestellt
ist, geht die Übertragung weiter.

Wie funktioniert die Minol Cloud?

Alle Datenpakete werden über das Mobilfunknetz von den Gateways an den Minol Connect Netzwerkserver beziehungsweise die Cloud weitergeleitet. Erst dort findet die eigentliche Verarbeitung der bis dahin verschlüsselten Daten statt. Die Netzwerkserver leiten die Daten an die richtigen Anwendungen weiter, verschlüsseln und entschlüsseln sie und entfernen zudem doppelte Datenpakete, falls diese von mehreren Gateways gesendet wurden. Die Abrechnungssoftware von Minol bezieht die Verbrauchsdaten beispielsweise aus dem Netzwerkserver und auch das Kundenportal „Minol direct“ bekommt die Informationen für die Statusmeldungen aus der Cloud.

Welche Reichweite bietet Minol Connect?

Minol Connect bietet eine besonders gute Durchdringung von Wänden und Mauern bis in Keller und Versorgungsschächte hinein, so dass typischerweise ein Gateway in einem Gebäude ausreicht. Wie weit die Übertragung außerhalb von Gebäuden reicht, hängt von den individuellen Bedingungen vor Ort ab. Minol Techniker sorgen in jedem Fall für die optimale Installation der Gateways, sodass jedes Endgerät seine Daten zuverlässig übertragen kann.

Welche Frequenz und Übertragungsrate bietet Minol Connect?

Minol Connect Geräte mit LoRaWAN™ nutzen in Europa das lizenzfreie Frequenzband um 868 MHz. Die Maximalgröße eines Datenpakets ist technisch auf 59 Byte begrenzt. Diese Übertragungsrate reicht für die Verbrauchserfassung und die künftige Ansteuerung der meisten smarten Endgeräte aus.

Wie hoch ist der Stromverbrauch von Minol Connect Geräten?

Die Batterielaufzeit hängt von der Stärke des Funksignals und der zu sendenden Datenmenge ab. Der Energieverbrauch von Minol Connect Geräten beträgt im Sendemodus etwa 10 Milliampere und reduziert sich auf 100 Nanoampere im Ruhemodus.

Durch die geringe Sendehäufigkeit und den generell sehr geringen Strombedarf reichen die Batterien in Minol Connect Geräten mindestens zehn Jahre.

Wie erfolgt der Verbindungsaufbau der Endgeräte?

Alle Minol Connect Endgeräte werden ab Werk mit einer eindeutigen und einmaligen Funk- Identifikationskennung ausgestattet. Gleich nach der Montage werden die Geräte aktiviert und nehmen dann erstmals Verbindung zum Netzwerk auf. Eine Identifikation der Geräte findet in der Cloud über einen Sicherheitsschlüssel statt. Die Daten möglicher anderer LoRa-Geräte werden abgewiesen.

Wie wird sich Minol Connect künftig weiterentwickeln?

Die LoRaWAN™-Technologie und Minol Connect bieten von Beginn an die besten Möglichkeiten für die zuverlässige Auslesung von Verbrauchswerten und Zustandsberichten von Messgeräten und Rauchmeldern. Doch Minol Connect kann mehr. Zug um Zug wird Minol neue Möglichkeiten vorstellen, die auf der LoRaWAN™-Infrastruktur aufbauen. Beginnend mit Energiemonitoringsystemen bis hin zur Steuerung smarter Endgeräte sind die Möglichkeiten nahezu unerschöpflich. Das birgt großes Potenzial für Wohnungseigentümer und Mieter, aber auch für Verwalter und Vermieter.

Für Zukunftssicherheit sorgt die Überwachung des LoRaWAN™-Standards durch die LoRa Alliance, deren mehr als 500 Mitglieder das Protokoll unterstützen. Gemeinsam richten sie Bauelemente, Produkte und Dienstleistungen auf LoRaWAN aus.

Das Wichtigste zum Datenschutz

Wie sieht es mit der Datensicherheit aus?

Die Übertragung der Daten von den Endgeräten an die Gateways und von dort in die Cloud erfolgt doppelt verschlüsselt, was die Daten für Unbefugte nutzlos macht. Mittels AES-Verschlüsselung (Advanced Encryption Standard) werden Ablesewerte von Messgeräten verschlüsselt gesendet und erst im Abrechnungssystem von Minol wieder entschlüsselt und einzelnen Gebäuden und Wohnungen zugeordnet. Die Minol Connect Netzwerkserver (Cloud) werden in Deutschland nach deutschem Datenschutzrecht betrieben.

Welche Daten werden übermittelt?

Verfügbar sind lediglich die Daten, die für den Zweck des Endgeräts vorgesehen sind. Ein Heizkostenverteiler beispielsweise überträgt den Gerätetyp, die Seriennummer, das Datum, den Gerätestatus, den Monatsmitten- oder Monatsendwert sowie den Jahresstichtagswert. Rauchwarnmelder übertragen Informationen darüber, ob die Rauchkammer frei von Verschmutzungen ist, die Batteriespannung ausreicht, das Gerät an der Decke angebracht ist und ob sich Gegenstände im direkten Umfeld befinden.

Wie oft werden welche Daten per Funk übertragen?

Die regelmäßige Funkübermittlung der Verbrauchsdaten von Minol Messgeräten erfolgt standardmäßig zu Monatsmitte und -ende. Zu einer Sendungswiederholung kommt es, wenn eine Empfangsbestätigung vom Gateway ausbleibt, weil beispielsweise die Funkstrecke temporär gestört war.

Entsprechend den geltenden Datenschutzbestimmungen werden ohne gesonderte Vereinbarung mit den Bewohnern immer nur die Verbrauchswerte von Monatsmitte und -ende übermittelt. Für eine jährliche Verbrauchsabrechnung mit Nutzerwechseln zu Monatsmitte oder -ende ist das ausreichend.

Für künftige Services mit häufigerem Übertragungsbedarf, wie beispielsweise dem täglich aktuellen Energie- und Verbrauchsmonitoring, der technischen Kontrolle von Sicherheitseinrichtungen oder der Steuerung von smarten Endgeräten, muss grundsätzlich die Einwilligung des Wohnungseigentümers oder Mieters eingeholt werden.

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FAQ – zentrale Fragen und Antworten zum Thema Funkablesung.

Terminabsprachen für Jahres- oder Zwischenablesungen in der Wohnung sind den meisten Wohnungseigentümern und Mietern lästig. Mit Minol Connect müssen die Bewohner nicht mehr zu Hause sein, Urlaub nehmen oder den Wohnungsschlüssel beim Nachbarn abgeben. Auch Verbrauchsschätzungen sind in der Regel nicht mehr erforderlich, was Abrechnungen prinzipiell rechtssicherer, genauer und transparenter macht.

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Wie können Bewohner bei Funkablesungen ihren Verbrauch kontrollieren?

Trotz Funkübertragung der Verbrauchswerte sind alle Anzeigen bei Heizkostenverteilern, Wärme- und Wasserzählern weiterhin auch direkt an den Geräten ablesbar. Außerdem speichern elektronische Heizkostenverteiler beispielsweise die Endwerte der letzten 18 Monate und die Stichtageswerte der letzten beiden Abrechnungen. Mit Hilfe eines Lichtimpulses, z. B. durch eine Taschenlampe, können die Bewohner diese Werte auf dem Display aufrufen. Zusätzlich stehen alle per Funk abgelesenen Werte auf der Heizkostenabrechnung.

Welche Geräte sind für die Funkauslesung geeignet?

Elektronische Heizkostenverteiler, Wärme- sowie Warm- und Kaltwasserzähler lassen sich manuell und per Funk auslesen. Auch Hauszähler, beispielsweise für Gas, Strom oder Fernwärme, lassen sich über das Minol PDC-Kommunikationsmodul integrieren. Voraussetzung ist, dass sie mit einem Impulsausgang ausgestattet sind, der es ermöglicht, die Daten in Funksignale umzuwandeln. Lediglich technisch nicht mehr zeitgemäße Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und ältere elektronische Heizkostenverteiler sind nicht für die Funkablesung geeignet.

Weshalb setzt man heute vorrangig auf die Fernübertragung von Daten?

Terminabsprachen für Jahres- oder Zwischenablesungen in der Wohnung sind den meisten Wohnungseigentümern und Mietern lästig. Mit Minol Connect müssen die Bewohner nicht mehr zu Hause sein, Urlaub nehmen oder den Wohnungsschlüssel beim Nachbarn abgeben. Auch Verbrauchsschätzungen sind in der Regel nicht mehr erforderlich, was Abrechnungen prinzipiell rechtssicherer, genauer und transparenter macht.

Indem sie auf die zeitgemäße Funkablesung umstellen, erhöhen Vermieter und Verwalter aber nicht nur den Komfort für die Hausbewohner, sondern senken auch ihren eigenen Aufwand. Zum Beispiel müssen sie beim Auszug eines Mieters keine Zwischenablesung mehr organisieren, weil bei der Funkablesung die Monatsmitten- und Monatsendwerte gespeichert werden. Funkende Messgeräte ermöglichen zudem eine laufende Beobachtung und Optimierung des Energieverbrauchs.

In der anstehende Energy Efficiency Directive der Europäischen Union (EED, Artikel 9 bis 11) ist eine Pflicht für funkende Erfassungsgeräte in Neubauten ab 2020 vorgesehen. Entsprechend ist es ratsam, baldmöglichst auf die moderne Technik zu setzen und sich nicht mehr länger mit manuell abzulesenden Geräten abzufinden.

Hat die Funkauslesung Auswirkungen auf die Bewohner?

Im Vergleich zu anderen im Haushalt üblichen Funkgeräten ist die Sendeleistung funkender Heizkostenverteiler, Wasserzähler und Rauchmelder mit rund 25 Milliwatt äußerst gering. Ein handelsübliches schnurloses Telefon sendet mit 100 bis 200 Milliwatt. Ein Mobiltelefon, je nach Netzbetreiber und Gerätetyp, mit 1.000 bis 2.000 Milliwatt. Die Sendedauer von Minol Connect Geräten ist zudem kürzer als bei anderen Systemen. Die Funkübertragung der Verbrauchs- und Diagnosedaten dauert weniger als eine Sekunde bei geringen Sendeintervallen. Eine Auswirkung auf die Bewohner ist bei diesen geringen Werten ausgeschlossen.

 

Benötigen Vermieter das Einverständnis der Mieter, wenn sie auf eine Funkablesung umstellen möchten?

Das Einverständnis der Hausbewohner ist grundsätzlich nicht erforderlich. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Mieter den Einbau moderner funkbasierter Ablesegeräten dulden müssen (BGH-Urteil vom 28.9.2011 Az. VIII ZR 326/10). In der Begründung heißt es, eine Duldungspflicht ergebe sich aus § 4 Abs. 2 Satz 1 der Heizkostenverordnung (HKVO). Auch nach § 554 Abs. 2 BGB müsse der Mieter Maßnahmen hinnehmen, die der Verbesserung der Mietsache dienen. Der Einbau funkbasierter Ablesegeräte stelle grundsätzlich eine Wohnwertverbesserung dar, weil die Räume zum Zwecke der Ablesung nicht mehr betreten werden müssen.

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Installation von Funk-Rauchwarnmeldern keine Verletzung allgemeiner Persönlichkeitsrechte bedeutet und vom Mieter zu dulden ist. Die vom Kläger befürchtete Grundrechtsverletzung durch möglicherweise spionierende Rauchwarnmelder konnte nicht bewiesen werden. Vielmehr dient die Installation von Funk-Rauchwarnmeldern der Sicherheit der Bewohner. Die dadurch gewonnene Möglichkeit der Fernwartung ist mit Vorteilen für die Bewohner verbunden (BVerfG, Beschluss vom 8.12.2015, Az. 1 BvR 2921/15).

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