Funkauslesung in der Wohnung ist ungefährlich für Bewohner

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Funkauslesung in der Wohnung ist ungefährlich für Bewohner

Messgeräte und Rauchwarnmelder senden nur mit niedrigster Funkleistung

Kurz und knapp
Ein fünfminütiges Mobiltelefonat entwickelt eine Dosis an Funkstrahlung, wie sie während 2.000 Jahren durch den Betrieb von Funk-Messgeräten und Funk-Rauchwarnmeldern in einer durchschnittlichen Wohnung entsteht.

Immer wieder wird in kritischen Fernseh-, Radio- oder Zeitungsberichten über mögliche Gefahren von Elektrosmog und Funkwellen berichtet. Meistens geht es dabei um Mobiltelefone und Sendemasten und deren mögliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Je nach Betrachtungsweise gibt es da ziemlich unterschiedliche Einschätzungen, die wir hier nicht bewerten wollen. Wie sieht es aber mit einer möglichen Belastung durch funkende Messgeräte und Rauchwarnmelder aus. Lesen Sie hier, welche Funkleistungen dabei zur Debatte stehen und welche Auswirkungen davon zu erwarten sind.

Welche Werte werden bei der Funkablesung ausgelesen?

Beim Vergleich und der Beurteilung von Funksystemen sind die Faktoren Sendeleistung, Sendedauer und Abstand vom Sender von wesentlicher Bedeutung. So stellen sich diese Bedingungen bei Brunata Minol Funksystemen dar.

Sendeleistung

Im Vergleich zu anderen im Haushalt üblichen Funkgeräten, liegt die Sendeleistung funkender Heizkostenverteiler, Wasserzähler und Rauchwarnmelder - je nach verwendetem System - zwischen 10 bis 25 Milliwatt (mW). Ein handelsübliches schnurloses DECT-Telefon sendet mit ca. 100 bis 200 mW, ein Mobiltelefon, je nach Netzbetreiber und Gerätetyp, mit 1.000 bis 2.000 mW.

Sendedauer

Die Sendedauer von funkenden Messgeräten und Rauchwarnmeldern ist im Vergleich zu anderen Systemen sehr kurz. Bei gutem Empfang senden die Geräte im monatlichen Sendeintervall 24-mal pro Jahr alle 14 Tage. Das summiert sich dann auf eine Sendedauer von 24 Sekunden pro Jahr. Bei schlechterem Empfang erfolgt eine Sendewiederholung, so dass im ungünstigsten Fall 96 Sekunden pro Jahr als Sendedauer zusammenkommen können. 2021 wurde zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen der EED auf ein tägliches Sendeintervall umgestellt. Daraus ergibt sich dann bei optimaler Funkübertragung eine kumulierte Sendedauer von etwa 365 Sekunden pro Jahr, bei nicht so guter Übertragungssituation bis zu 1.460 Sekunden pro Jahr.

Abstand zum Sender

Für die Intensität von Funksignalen ist der Abstand zum Sender eine wesentliche Einflussgröße. Die Signalstärke eines Funkgerätes steht in einer umgekehrt quadratischen Beziehung zum Abstand. Das heißt, wenn sich der Abstand zur Funkquelle verdoppelt, reduziert sich die Signalleistung auf ein Viertel.

Sendeleistungen unterschiedlichster funkender Systeme im Vergleich (Grafik: Minol).

Ein Beispiel: Wenn im Aufenthaltsbereich einer Wohnung von einem durchschnittlichen Abstand der Messgeräte und Rauchwarnmelder von zwei Metern ausgegangen wird, ergibt sich daraus, dass man durch ein fünfminütiges Mobiltelefonat mit einem angenommenen Abstand von rund fünf Zentimetern etwa der Dosis an Funkstrahlung ausgesetzt ist, wie sie während 2.000 Jahren durch den Betrieb von sechs Funk-Messgeräten und vier Funk-Rauchwarnmeldern in einer durchschnittlichen Wohnung entsteht.

Bei der Funkauslesung über Datensammler oder IoT gateways erfolgt die Kommunikation zwischen den Geräten mit der gleichen geringen Sendeleistung. Datensammler oder IoT gateways selbst senden Ihre Daten wenige Male im Monat über normale Mobilfunkfrequenzen oder LPWAN an die Brunata Minol Zentrale oder in die Brunata Minol Cloud. Die Funkbelastung durch diese Fernübertragung ist im Vergleich zu einem Handytelefonat im Gebäude vernachlässigbar gering.

Fazit: Ein fünfminütiges Telefonat mit einem Mobiltelefon verursacht mehr Funkstrahlung, als alle funkenden Messgeräte und Rauchmelder einer Wohnung das in 2.000 Jahren könnten. Gefahren für Menschen mit Herzschrittmachern durch Elektrosmog oder Funkemissionen bestehen nicht.

Was können wir für Sie tun?

Sie sind privater oder gewerb­licher Wohnungs­vermieter oder Immobilien­verwalter? Dann nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf.

Sie sind Wohnungs­eigentümer oder Mieter?

Dann wenden Sie sich bei Fragen bitte stets zunächst an Ihren Verwalter oder Vermieter. Dieser wird sich bei Bedarf mit Brunata Minol in Verbindung setzen. Sofern Änderungen an Ihrer Abrechnung nötig werden, ist dazu immer die Mitwirkung Ihrer Eigentums- bzw. Miet­verwaltung erforderlich.

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