Funkauslesung in der Wohnung

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Funkauslesung in der Wohnung

Funkübertragungen durch Messgeräte und Rauchwarnmelder in Wohnungen sind ungefährlich für Menschen

Immer wieder wird in kritischen Fernseh-, Radio- oder Zeitungsberichten über mögliche Gefahren von Elektrosmog und Funkwellen berichtet. Meistens geht es dabei um Mobiltelefone und Sendemasten und deren mögliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Je nach Betrachtungsweise gibt es  da ziemlich unterschiedliche Einschätzungen, die wir hier nicht bewerten wollen. Wie sieht es aber mit einer möglichen Belastung durch funkende Messgeräte und Rauchwarnmelder aus. Lesen Sie hier, welche Funkleistungen dabei zur Debatte stehen und welche Auswirkungen davon zu erwarten sind.

Welche Werte werden bei der Funkablesung ausgelesen?

Beim Vergleich und der Beurteilung von Funksystemen sind die Faktoren Sendeleistung, Sendedauer und Abstand vom Sender von wesentlicher Bedeutung. So stellen sich diese Bedingungen bei Minol Funksystemen dar:

  • Im Vergleich zu anderen im Haushalt üblichen Funkgeräten, liegt die Sendeleistung funkender Heizkostenverteiler, Wasserzähler und Rauchwarnmelder - je nach verwendetem System - zwischen 10 bis 25 Milliwatt (mW). Ein handelsübliches schnurloses DECT-Telefon sendet mit ca. 100 bis 200 mW, ein Mobiltelefon, je nach Netzbetreiber und Gerätetyp, mit 1.000 bis 2.000 mW.
  • Die Sendedauer von funkenden Messgeräten und Rauchwarnmeldern ist im Vergleich zu anderen Systemen sehr kurz. Die Funkübertragung der Verbrauchs- und Diagnosedaten von Messgeräten und Rauchwarnmeldern benötigt typischerweise 1,5 Sekunden zur Übertragung an den Funkdatenempfänger.
  • Für die Intensität von Funksignalen ist der Abstand zum Sender eine wesentliche Einflussgröße. Die Signalstärke eines Funkgerätes steht in einer umgekehrt quadratischen Beziehung zum Abstand. Das heißt, wenn sich der Abstand zur Funkquelle verdoppelt, reduziert sich die Signalleistung auf ein Viertel.

Ein Beispiel: Wenn im Aufenthaltsbereich einer Wohnung von einem durchschnittlichen Abstand der Messgeräte und Rauchwarnmelder von zwei Metern ausgegangen wird, ergibt sich daraus, dass man durch ein fünfminütiges Mobiltelefonat mit einem angenommenen Abstand von rund fünf Zentimetern etwa der Dosis an Funkstrahlung ausgesetzt ist, wie sie während 2.000 Jahren durch den Betrieb von sechs Funk-Messgeräten und vier Funk-Rauchwarnmeldern in einer durchschnittlichen Wohnung entsteht.

Bei der Funkauslesung über Datensammler oder Gateways erfolgt die Kommunikation zwischen den Geräten mit der gleichen geringen Sendeleistung. Datensammler oder Gateways selbst senden Ihre Daten wenige Male im Monat über normale Mobilfunkfrequenzen oder LPWAN an die Minol Zentrale oder in die Minol Cloud. Die Funkbelastung durch diese Fernübertragung ist im Vergleich zu einem Handytelefonat im Gebäude vernachlässigbar gering.

Fazit: Ein fünfminütiges Telefonat mit einem Mobiltelefon verursacht mehr Funkstrahlung, als alle funkenden Messgeräte und Rauchmelder einer Wohnung das in 2.000 Jahren könnten. Gefahren für Menschen mit Herzschrittmachern durch Elektrosmog oder Funkemissionen bestehen nicht.

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