Anbindbarkeit an das Smart Meter Gateway

Lösungen für die Wohnungswirtschaft

Anbindbarkeit an das Smart Meter Gateway

Ab 1. Dezember 2022 dürfen im Submetering nur noch „solche fernauslesbaren Messausstattungen installiert werden, die sicher an ein Smart-Meter-Gateway […] angebunden werden können.“ So sieht es die Novelle der Heizkostenverordnung (HKVO) vor, die am 1. Dezember 2021 in Kraft getreten ist. Dies umfasst Heizkostenverteiler, Warmwasserzähler, Wärme- und Kältezähler sowie optional weitere Zähler und Sensoren.

Diese neuen Anforderungen an die Messtechnik deuten an, dass Submetering-Systeme voraussichtlich künftig über den vom Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierten Kommunikationskanal des SMGW kommunizieren und damit die Schutzprofile und technischen Richtlinien des BSI erfüllen müssen. Diese hohen sicherheitstechnischen Anforderungen an Messtechnik und Datenübertragung erfüllt Minol bereits heute für seine Kunden.

Die Anbindung der Messausstattungen an Smart Meter Gateways müssen den Richtlinien des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) sowie den Schutzprofilen und Technischen Richtlinien (TR-03109-5) des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entsprechen. Für Immobilienbesitzer und -verwalter bedeutet dies vor allem, dass sie einen Partner an Ihrer Seite brauchen, der auch in Zukunft eine rechtssichere Ablesung, Übertragung und Verarbeitung der Zählerdaten garantiert.

Intelligente Messsysteme

Bei Minol können wir Ihnen bereits heute das komplette Paket für eine rechtskonforme Abrechnung nach den Anforderungen der Heizkostenverordnung anbieten, inklusive der Datenübertragung über das Smart Meter Gateway.

Die Basis ist ein intelligentes Messsystem (iMSys). Das besteht aus einem digitalen Stromzähler (moderne Messeinrichtung) und einem Kommunikationsmodem, dem Smart Meter Gateway (SMGW). Über das SMGW überträgt das intelligente Messsystem (iMSys) die Messwerte des digitalen Stromzählers sicher und verschlüsselt. Die digitalen Stromzähler müssen nicht mehr vor Ort abgelesen werden, denn die Geräte übermitteln die Verbrauchswerte automatisch über das SMGW.

 

Minol Smart Meter Gateway
So ergibt sich aus der Verbindung der einzelnen Komponenten ein intelligentes Messsystem (iMSys) nach den Anforderungen der neuesten Heizkostenverordnung. Die Installationen dazu befinden sich im elektrischen Schaltschrank des Gebäudes.

Um neben den Daten der digitalen Stromzähler auch die Daten der Warmwasserzähler, Wärme- und Kältezähler, Heizkostenverteiler sowie optional weiterer Zähler und Sensoren in Ihren Liegenschaften über das Smart Meter Gateway zu übertragen, wird eine so genannte Submetereinheit bzw. -einrichtung (SME) benötigt. Das CLS-fähige Minol Connect Gateway übernimmt diese Funktion. Es sammelt alle Daten der funkenden Messausstattungen ein und leitet sie über die CLS-Schnittstelle des Smart Meter Gateways weiter – sicher und rechtskonform.

Zuständig für den Einbau und Betrieb des intelligenten Messsystems ist der Messstellenbetreiber. Wir sorgen dafür, dass Ihre Daten sicher und rechtskonform über das intelligente Messsystem in das Minol-Abrechnungssystem übertragen werden. Minol hat bereits alle rechtskonformen Lösungen für Sie entwickelt.

So werden aus Smart Meter Gateways intelligente Messsysteme

Im Verbund mit dem modernen Messsystem Minol Connect können Smart Meter Gateways auch deren Zählerstände und weitere Daten versenden. Durch die Digitalisierung und die Energiewende selbst, wird sich die Energieversorgung grundlegend verändern. Mechanische Stromzähler verlieren hierbei zunehmend an Bedeutung. Sie werden durch elektronische Stromzähler ersetzt.

Moderne Messeinrichtungen allein können aber die Zählerstände noch nicht digital an den Messstellenbetreiber übermitteln. Ein Smart Meter Gateway (SMGW) wird zukünftig Zählerstände und andere Daten versenden. Aus der intelligenten Messeinrichtung plus dem Smart Meter Gateway wird dann ein intelligentes Messsystem. Das Smart Meter Gateway ist eine Kommunikationseinheit mit integriertem Sicherheitsmodul. Es gibt einerseits dem Nutzer Transparenz über den individuellen Stromverbrauch und übermittelt andererseits relevante Daten sicher an einen externen Marktteilnehmer (EMT), zum Beispiel den Messstellenbetreiber.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) definiert hohe Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit. Diese Anforderungen muss ein Smart Meter Gateway erfüllen. Nur vom BSI zertifizierte Smart Meter Gateways dürfen in intelligenten Messsystemen zum Einsatz kommen.

Was bedeutet das für Sie als Minol Kunde?

Die hohen Anforderungen der neuesten Heizkostenverordnung zur Datenübertragung per Smart Meter Gateway müssen Sie als Minol Kunde nicht schrecken, denn

  • Minol Connect kann heute schon mit dem Smart Meter Gateway (SMGW) verbunden werden,
  • Minol hat diese Schnittstelle mit allen BSI-zertifizierten SMGWs über CLS-Schnittstelle (Controllable-Local-System) erfolgreich getestet und
  • Minol kann zur Erstellung der Abrechnung und für unterjährige Verbrauchsinformationen alle dazu erforderlichen Daten aus dem SMGW erhalten und verarbeiten.

Haben Sie sich in der Vergangenheit für das Minol Connect Funksystem entschieden, sind Sie bereits auf der sicheren Seite. Bei der Modernisierung bestehender Messausstattungen werden wir Ihnen grundsätzlich nur geeignete Geräte anbieten und einbauen.


Was können wir für Sie tun?

Sie sind Wohnungs­vermieter oder Immobilien­verwalter? Dann nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf.

Sie sind Wohnungs­eigentümer oder Mieter?

Dann wenden Sie sich bei Fragen bitte stets zunächst an Ihren Verwalter oder Vermieter. Dieser wird sich bei Bedarf mit Brunata Minol in Verbindung setzen. Sofern Änderungen an Ihrer Abrechnung nötig werden, ist dazu immer die Mitwirkung Ihrer Eigentums- bzw. Miet­verwaltung erforderlich.

Ansprechpartnersuche

Brunata Minol ist flächendeckend für Sie da. Finden Sie einen persönlichen Ansprechpartner in Ihrer Nähe. Einfach Postleitzahl eingeben.

Brunata Minol Newsletter

Sie sind Vermieter oder Verwalter? Dann empfehlen wir Ihnen unseren News­letter. So erfahren Sie 4-6-mal im Jahr die neuesten Branchen­informationen.